Mittwoch, 21. November 2012
Skyfall im Kölner Residenz (Astor Film Lounge)
Dabei war tatsächlich weniger der Film, sondern das Kino hervorhebenswert. So ein extrem relaxtes, komfortables, gemütliches Kinogefühl hatte ich noch nie. Die Ledersessel sind zum zurücklehnen und ausstrecken, breite Armlehnen und kleine Hocker davor runden das ganze ab. Dazu kann man vor dem Film den bei jedem Gast vorbeikommenden Kellnern eine Getränke/Essen/Eis/Chips/Käsebrötchen(!)-Bestellung abgeben. Ich bin begeistert, ich glaube, ich kann jetzt nie wieder ins Cinedom gehen.
Die Preise sind mit 15 Euro natürlich eher dazu gedacht, nur in die besseren Filme investiert zu werden. Vom neuen Skyfall hörte ich bislang nur Gutes.
Fassen wir die James Bond Filme mal zusammen: Action mit begeisternden Set-Pieces (Shangai! Das Casino! Skyfall!), viel Weltenbummlerei, Frauen, Cocktails und ein lässiger Doppel-Null-Agent. Die Story dahinter eher Selbstzweck, um das vorher erwähnte möglich zu machen.
Die gute Nachricht: Auch der neue Skyfall bietet genau das. Aus meiner Sicht die bislang beste Intro-Montage: Tolle Farben, tolle Übergänge, dezentes Foreshadowing - und Adeles Titelsong passt in seinem retro-stil auch genau da rein. Action ist bei Skyfall genügend vorhanden, Daniel Craig zeigt erneut, dass er ein eher unzimperlicher Bond ist, und steckt auch den ein oder anderen Schulter-Durchschuss locker weg.
Mittlerweile ist auch der Bild-Schnitt ertragbar geworden, und man kann der Handlung auch in schnellen Szenen wieder folgen. Selbst etwas Mimik scheint sich Daniel Craig zugelegt zu haben (oder sind das nur die stärker werdenden Falten?).
Die Story des diesmaligen Bonds möchte man möglichst ignorieren, strotzt sie doch vor komischen Plotholes und sich schlagenden Haken, bei denen man nur abfällig schmunzeln möchte. Schockiert war ich vor allem in einer Szene, in der ein Bond-Girl mehr oder weniger durch James Teilnahme ums Leben kommt. Handelte der Vorgänger-Bondfilm noch fast ausschließlich von einem Rachefeldzug für ein ermordetes Bond-Girl, scheint es James hier nicht mehr die Bohne zu jucken, dass vor seinem Auge gerade eine Frau erschossen wurde. Sein Kommentar? Schade um den Whiskey.
Bösewicht Silva (Javier Bardem, blondiert!) könnte locker dem Schurkenkonzept der 70er entsprungen sein; da fehlten mir nur noch Bling-Bling-Goldzähne. Ansonsten war er tendentiell etwas zu übertrieben und hat mir etwas zu stark John Malkovich gechannelt; dennoch, die ein oder andere Stelle mit Silva war für mich ein echtes Highlight. Stichwort: Homoerotische Szene mit James.
Zum neuen Q muss soviel gesagt sein: Nö.
Dass es für Bond-Verhältnisse im letzten Drittel des Films auf einmal zu Kevin allein zuhaus-Handlungen führt, hätte ich mir auch nie vorstellen können. Aber gut, was tut man nicht, um schöne Settings für große Explosionen zu finden...
Hervorhebenswert ist übrigens die IMDB-Trivia zum Film. Ich glaube, die schlägt Längen- und Belanglosigkeitsrekorde.
6 IMDB-Punkte für den Film, aber 9 Punkte für das Kinoerlebnis.
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
um
09:31
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Nach gefühlter Ewigkeit haben wir es gestern tatsächlich endlich mal in das Luxuskino Residenz geschafft, um den neuen James Bond: Skyfall zu schauen. Dabei war tatsächlich weniger der Film, sondern das Kino hervorhebenswert. So ein extrem relaxtes, komfortables, gemütliches Kinogefühl hatte ich noch nie. Die Ledersessel sind zum zurücklehnen und ausstrecken, breite Armlehnen und kleine Hocker davor runden das ganze ab. Dazu kann man vor dem Film den bei jedem Gast vorbeikommenden Kellnern eine Getränke/Essen/Eis/Chips/Käsebrötchen(!)-Bestellung abgeben. Ich bin begeistert, ich glaube, ich kann jetzt nie wieder ins Cinedom gehen. Die Preise sind mit 15 Euro natürlich eher dazu gedacht, nur in die besseren Filme investiert zu werden. Vom neuen Skyfall hörte ich bislang nur Gutes. Fassen wir die James Bond Filme mal zusammen: Action mit begeisternden Set-Pieces (Shangai! Das Casino! Skyfall!), viel Weltenbummlerei, Frauen, Cocktails und ein lässiger Doppel-Null-Agent. Die Story
Nach gefühlter Ewigkeit haben wir es gestern tatsächlich endlich mal in das Luxuskino Residenz geschafft, um den neuen James Bond: Skyfall zu schauen. Dabei war tatsächlich weniger der Film, sondern das Kino hervorhebenswert. So ein extrem relaxtes, komfortables, gemütliches Kinogefühl hatte ich noch nie. Die Ledersessel sind zum zurücklehnen und ausstrecken, breite Armlehnen und kleine Hocker davor runden das ganze ab. Dazu kann man vor dem Film den bei jedem Gast vorbeikommenden Kellnern eine Getränke/Essen/Eis/Chips/Käsebrötchen(!)-Bestellung abgeben. Ich bin begeistert, ich glaube, ich kann jetzt nie wieder ins Cinedom gehen. Die Preise sind mit 15 Euro natürlich eher dazu gedacht, nur in die besseren Filme investiert zu werden. Vom neuen Skyfall hörte ich bislang nur Gutes. Fassen wir die James Bond Filme mal zusammen: Action mit begeisternden Set-Pieces (Shangai! Das Casino! Skyfall!), viel Weltenbummlerei, Frauen, Cocktails und ein lässiger Doppel-Null-Agent. Die Story
Dienstag, 13. November 2012
Seven Psychopaths / 7 Psychos
Es war einmal ein hervorragender Film und ein von mir ungeliebter Schauspieler. Der Schauspieler war Colin Farrell (bekannt aus so herrunterragenden Filmen wie Miami Vice, Alexander und The Recruit), und der Film In Bruges (den man auf Deutsch so herrlich Miestum suggerierend in "Brügge sehen und sterben" umbenannte).
Eigentlich sollte in diesem Artikel noch mehr über meine Antipathie zu Farrell stehen, aber das habe ich weitestehend in meiner Meinung zu In Bruges bereits erledigt. Das wesentliche: Der Film versöhnte mich mit Colin Farrell, und rangiert seitdem in meiner Top-Filmliste sehr weit oben. Diese tolle Mischung aus Merkwürdigkeit, abseitiger und zynischen Handlung, und einem derangierten Cast trifft so ziemlich meinen Humor.
Seit einiger Zeit gehen wir wieder in die Sneak in Bonn, und haben da bislang eine tolle Film-Auswahl präsentiert bekommen (Magic Mike und Robot & Frank). Obwohl wir gestern eher mit Dredd 3D oder (insgeheim) auf Wreck-It Ralph gehofft hatten, kam es dann (glücklicherweise) mal wieder ganz anders.
Gezeigt wurde Seven Psychopaths, dem neuen Film mit dem Regisseur&Autor von In Bruges. Diesen Film möchte man mit so wenig Spoiler wie möglich sehen, und bestenfalls auch nicht mit den geballten Erwartungen und Ansprüchen, die ich in meinem Fazit aufbauen zu gedenke.
Die grobe Handlung: Drehbuchautor Marty (Colin Farrell) schreibt ein Drehbuch für einen neuen Eigentlich-Action-aber-in-Wirklichkeit-über-das-Leben-und-die-Liebe-Film. So richtig gelingt ihm das nicht, trotz der kreativen Mithilfe seines Schauspieler-Freundes Billy (Sam Rockwell), der auch über ein paar Ecken seinen Hunde-Kidnappenden Kumpel Hans (Christopher Walken) einbezieht. So wird gemeinsam die ein oder andere Psychopathen-Story produziert, und Drehbuch und Film scheinen sich immer mehr zu verketten.
Was dieser Film so grandios schafft, wie zuletzt Pulp Fiction ist die Vermischung von kleinen Satelliten-Stories zu einem verrückten, faszinierenden Ganzen. Dabei eine ordentliche Prise Selbst-Referenzierung, zynischer, augenzwinkender Humor - und starke Charaktere, die man drücken möchte. Der gesamte Cast ist grandios, und mit einigen Highlights gespickt, die ich nicht verraten möchte.
Colin spielt erneut einen Charakter, dem dem von In Bruges schon recht ähnlich ist, und trifft dank seiner Augenbrauen-Akrobatik durchaus die Gefühlswelt des Zuschauers. Auch Sam Rockwell zeigt nach Moon mal wieder seinen Facettenreichtum; vor allem eine spätere Camping-Szene mit ihm werde ich nun ewig in Erinnerung halten. Dass Christopher Walken sich mal wieder selbst übertrifft, überrschascht da wenig.
Insgesamt ist die Verkettung und Segmentierung des Films so gut gelungen, dass man sich von einer Szene in die nächste mit Tränen lachend hinübertreiben lassen kann; der Film nimmt Wendungen, die man so niemals vermutet hätte, und trifft genau den Mittelweg zwischen "eine Geschichte erzählen" und "sich selbst auf den Arm nehmen".
Ein Pflichtfilm für Fans von In Bruges oder Pulp Fiction. Deutscher Kinostartet ist der 06.12., und ich lege den Filmfans dringend den Genuß des O-Tons ans Herz, denn diese schauspielerische Leistung und Dialog-Zündkraft will man nicht schmälern lassen.
9 von 10 IMDB-Punkten
Eigentlich sollte in diesem Artikel noch mehr über meine Antipathie zu Farrell stehen, aber das habe ich weitestehend in meiner Meinung zu In Bruges bereits erledigt. Das wesentliche: Der Film versöhnte mich mit Colin Farrell, und rangiert seitdem in meiner Top-Filmliste sehr weit oben. Diese tolle Mischung aus Merkwürdigkeit, abseitiger und zynischen Handlung, und einem derangierten Cast trifft so ziemlich meinen Humor.
Seit einiger Zeit gehen wir wieder in die Sneak in Bonn, und haben da bislang eine tolle Film-Auswahl präsentiert bekommen (Magic Mike und Robot & Frank). Obwohl wir gestern eher mit Dredd 3D oder (insgeheim) auf Wreck-It Ralph gehofft hatten, kam es dann (glücklicherweise) mal wieder ganz anders.
Gezeigt wurde Seven Psychopaths, dem neuen Film mit dem Regisseur&Autor von In Bruges. Diesen Film möchte man mit so wenig Spoiler wie möglich sehen, und bestenfalls auch nicht mit den geballten Erwartungen und Ansprüchen, die ich in meinem Fazit aufbauen zu gedenke.
Die grobe Handlung: Drehbuchautor Marty (Colin Farrell) schreibt ein Drehbuch für einen neuen Eigentlich-Action-aber-in-Wirklichkeit-über-das-Leben-und-die-Liebe-Film. So richtig gelingt ihm das nicht, trotz der kreativen Mithilfe seines Schauspieler-Freundes Billy (Sam Rockwell), der auch über ein paar Ecken seinen Hunde-Kidnappenden Kumpel Hans (Christopher Walken) einbezieht. So wird gemeinsam die ein oder andere Psychopathen-Story produziert, und Drehbuch und Film scheinen sich immer mehr zu verketten.
Was dieser Film so grandios schafft, wie zuletzt Pulp Fiction ist die Vermischung von kleinen Satelliten-Stories zu einem verrückten, faszinierenden Ganzen. Dabei eine ordentliche Prise Selbst-Referenzierung, zynischer, augenzwinkender Humor - und starke Charaktere, die man drücken möchte. Der gesamte Cast ist grandios, und mit einigen Highlights gespickt, die ich nicht verraten möchte.
Colin spielt erneut einen Charakter, dem dem von In Bruges schon recht ähnlich ist, und trifft dank seiner Augenbrauen-Akrobatik durchaus die Gefühlswelt des Zuschauers. Auch Sam Rockwell zeigt nach Moon mal wieder seinen Facettenreichtum; vor allem eine spätere Camping-Szene mit ihm werde ich nun ewig in Erinnerung halten. Dass Christopher Walken sich mal wieder selbst übertrifft, überrschascht da wenig.
Insgesamt ist die Verkettung und Segmentierung des Films so gut gelungen, dass man sich von einer Szene in die nächste mit Tränen lachend hinübertreiben lassen kann; der Film nimmt Wendungen, die man so niemals vermutet hätte, und trifft genau den Mittelweg zwischen "eine Geschichte erzählen" und "sich selbst auf den Arm nehmen".
Ein Pflichtfilm für Fans von In Bruges oder Pulp Fiction. Deutscher Kinostartet ist der 06.12., und ich lege den Filmfans dringend den Genuß des O-Tons ans Herz, denn diese schauspielerische Leistung und Dialog-Zündkraft will man nicht schmälern lassen.
9 von 10 IMDB-Punkten
Geschrieben von garvin
in Sneak Preview
um
12:05
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Es war einmal ein hervorragender Film und ein von mir ungeliebter Schauspieler. Der Schauspieler war Colin Farrell (bekannt aus so herrunterragenden Filmen wie Miami Vice, Alexander und The Recruit), und der Film In Bruges (den man auf Deutsch so herrlich Miestum suggerierend in \"Brügge sehen und sterben\" umbenannte). Eigentlich sollte in diesem Artikel noch mehr über meine Antipathie zu Farrell stehen, aber das habe ich weitestehend in meiner Meinung zu In Bruges bereits erledigt. Das wesentliche: Der Film versöhnte mich mit Colin Farrell, und rangiert seitdem in meiner Top-Filmliste sehr weit oben. Diese tolle Mischung aus Merkwürdigkeit, abseitiger und zynischen Handlung, und einem derangierten Cast trifft so ziemlich meinen Humor. Seit einiger Zeit gehen wir wieder in die Sneak in Bonn, und haben da bislang eine tolle Film-Auswahl präsentiert bekommen (Magic Mike und Robot & Frank). Obwohl wir gestern eher mit Dredd 3D oder (insgeheim) auf Wreck-It Ralph gehofft hatten,
Es war einmal ein hervorragender Film und ein von mir ungeliebter Schauspieler. Der Schauspieler war Colin Farrell (bekannt aus so herrunterragenden Filmen wie Miami Vice, Alexander und The Recruit), und der Film In Bruges (den man auf Deutsch so herrlich Miestum suggerierend in \"Brügge sehen und sterben\" umbenannte). Eigentlich sollte in diesem Artikel noch mehr über meine Antipathie zu Farrell stehen, aber das habe ich weitestehend in meiner Meinung zu In Bruges bereits erledigt. Das wesentliche: Der Film versöhnte mich mit Colin Farrell, und rangiert seitdem in meiner Top-Filmliste sehr weit oben. Diese tolle Mischung aus Merkwürdigkeit, abseitiger und zynischen Handlung, und einem derangierten Cast trifft so ziemlich meinen Humor. Seit einiger Zeit gehen wir wieder in die Sneak in Bonn, und haben da bislang eine tolle Film-Auswahl präsentiert bekommen (Magic Mike und Robot & Frank). Obwohl wir gestern eher mit Dredd 3D oder (insgeheim) auf Wreck-It Ralph gehofft hatten,
Dienstag, 14. August 2012
Magic Mike
Seit einer gefühlten Ewigkeit war ich nicht mehr in einer Sneak Preview. Früher habe ich das im Bonner Stern-Kino noch recht gerne gemacht, irgendwann wurde mir 21:00 als Filmstart mit Heimfahrt nach Köln dann doch zu spät (jaja, das Alter) und ich bevorzugte immer mehr OVs.
Praktischerweise gibt es seit einigen Monaten nun im Bonner WOKI eine OV-Sneak. Und genau die haben wir zu dritt gestern heimgesucht.
Vorgeführt wurde Magic Mike, den ich zwar aufgrund der Soderberg-Herkunft sowieso gucken wollte, aber insgeheim hatte ich mehr auf Expendables 2 gebaut.
Das filmische Thema von Magic Mike ist schnell erklärt (und hier geht's nicht um Mike aus Breaking Bad...): Der Serial-Entrepreneur Mike hat zahlreiche Baustellen: Er arbeitet als Dachdecker und Autozubehör-Verkäufer und möchte mittelfristig Möbelbauer werden. Weil man dafür Kohle braucht, bezieht er seine Haupteinkünfte aus dem perfekten Nebenjob für einen attraktiven und smarten Mann: Als Stripper.
Bei seiner Arbeit trifft er auf den 19-jährigen Adam, den er und Chef Dallas so gleich ins Stripper-Team einführt. So hochglanzmäßig das Stripperleben klingt, mittelfristig geht natürlich eine Kleinigkeit schief - und mittendrin wäre da noch die Schwester von Adam, auf die Mike ein Auge geworfen zu haben scheint...
» Vollständiger ArtikelPraktischerweise gibt es seit einigen Monaten nun im Bonner WOKI eine OV-Sneak. Und genau die haben wir zu dritt gestern heimgesucht.
Vorgeführt wurde Magic Mike, den ich zwar aufgrund der Soderberg-Herkunft sowieso gucken wollte, aber insgeheim hatte ich mehr auf Expendables 2 gebaut.
Das filmische Thema von Magic Mike ist schnell erklärt (und hier geht's nicht um Mike aus Breaking Bad...): Der Serial-Entrepreneur Mike hat zahlreiche Baustellen: Er arbeitet als Dachdecker und Autozubehör-Verkäufer und möchte mittelfristig Möbelbauer werden. Weil man dafür Kohle braucht, bezieht er seine Haupteinkünfte aus dem perfekten Nebenjob für einen attraktiven und smarten Mann: Als Stripper.
Bei seiner Arbeit trifft er auf den 19-jährigen Adam, den er und Chef Dallas so gleich ins Stripper-Team einführt. So hochglanzmäßig das Stripperleben klingt, mittelfristig geht natürlich eine Kleinigkeit schief - und mittendrin wäre da noch die Schwester von Adam, auf die Mike ein Auge geworfen zu haben scheint...
Geschrieben von garvin
in Sneak Preview
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09:27
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Seit einer gefühlten Ewigkeit war ich nicht mehr in einer Sneak Preview. Früher habe ich das im Bonner Stern-Kino noch recht gerne gemacht, irgendwann wurde mir 21:00 als Filmstart mit Heimfahrt nach Köln dann doch zu spät (jaja, das Alter) und ich bevorzugte immer mehr OVs. Praktischerweise gibt es seit einigen Monaten nun im Bonner WOKI eine OV-Sneak. Und genau die haben wir zu dritt gestern heimgesucht. Vorgeführt wurde Magic Mike, den ich zwar aufgrund der Soderberg-Herkunft sowieso gucken wollte, aber insgeheim hatte ich mehr auf Expendables 2 gebaut. Das filmische Thema von Magic Mike ist schnell erklärt (und hier geht\'s nicht um Mike aus Breaking Bad...): Der Serial-Entrepreneur Mike hat zahlreiche Baustellen: Er arbeitet als Dachdecker und Autozubehör-Verkäufer und möchte mittelfristig Möbelbauer werden. Weil man dafür Kohle braucht, bezieht er seine Haupteinkünfte aus dem perfekten Nebenjob für einen attraktiven und smarten Mann: Als Stripper. Bei seiner Arbeit
Seit einer gefühlten Ewigkeit war ich nicht mehr in einer Sneak Preview. Früher habe ich das im Bonner Stern-Kino noch recht gerne gemacht, irgendwann wurde mir 21:00 als Filmstart mit Heimfahrt nach Köln dann doch zu spät (jaja, das Alter) und ich bevorzugte immer mehr OVs. Praktischerweise gibt es seit einigen Monaten nun im Bonner WOKI eine OV-Sneak. Und genau die haben wir zu dritt gestern heimgesucht. Vorgeführt wurde Magic Mike, den ich zwar aufgrund der Soderberg-Herkunft sowieso gucken wollte, aber insgeheim hatte ich mehr auf Expendables 2 gebaut. Das filmische Thema von Magic Mike ist schnell erklärt (und hier geht\'s nicht um Mike aus Breaking Bad...): Der Serial-Entrepreneur Mike hat zahlreiche Baustellen: Er arbeitet als Dachdecker und Autozubehör-Verkäufer und möchte mittelfristig Möbelbauer werden. Weil man dafür Kohle braucht, bezieht er seine Haupteinkünfte aus dem perfekten Nebenjob für einen attraktiven und smarten Mann: Als Stripper. Bei seiner Arbeit
Dienstag, 31. Juli 2012
The Dark Knight Rises
Gestern waren wir in angenehmster Begleitung im neuen iSense-UCI-Kino in Düsseldorf. Luxuriös-breite Leder-Kinosessel, 4k Projektor (auch wenn Batman nur 2k war) und vor allem einem wirklich genialen 23.1 Soundsetup. Da macht auf der Habenseite Kino wieder Spaß, auf der Schattenseite sind 12 Euro für ein Ticket unter der Woche und 45 Minuten Anfahrtszeit kein Ponyhof.
An dieser Stelle stünde nun ein Filmreview vom neuesten Batman streifen; leider stieß ich kurz vor dem Verfassen aber auf das Review der Fünf Filmfreunde, das so ziemlich alles beinhaltet, was ich auch beschreiben (wollen) würde.
Ein ambitionierter Film, der in meinen Augen genau an dieser Ambition scheitert. Dennoch ein Film, den man irgendwie gesehen haben muss und einen akzeptablen Bogen um Nolans Batman-Trilogie schließt.
Vor allem gilt eins: Schaut euch auf keinen Fall die Synchro an. Die ist so grauenhaft schlecht wie ich lange nicht mehr erlebt habe; in den Dialogen kommt keinerlei Emotion rüber, alles wirkt etwas gestelzt, und Bane ist lachhaft. Ich schätze, da werde ich mir die O-Ton BluRay-Version noch irgendwann einmal geben müssen.
7 IMDB-Punkte.
An dieser Stelle stünde nun ein Filmreview vom neuesten Batman streifen; leider stieß ich kurz vor dem Verfassen aber auf das Review der Fünf Filmfreunde, das so ziemlich alles beinhaltet, was ich auch beschreiben (wollen) würde.
Ein ambitionierter Film, der in meinen Augen genau an dieser Ambition scheitert. Dennoch ein Film, den man irgendwie gesehen haben muss und einen akzeptablen Bogen um Nolans Batman-Trilogie schließt.
Vor allem gilt eins: Schaut euch auf keinen Fall die Synchro an. Die ist so grauenhaft schlecht wie ich lange nicht mehr erlebt habe; in den Dialogen kommt keinerlei Emotion rüber, alles wirkt etwas gestelzt, und Bane ist lachhaft. Ich schätze, da werde ich mir die O-Ton BluRay-Version noch irgendwann einmal geben müssen.
7 IMDB-Punkte.
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
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11:19
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Gestern waren wir in angenehmster Begleitung im neuen iSense-UCI-Kino in Düsseldorf. Luxuriös-breite Leder-Kinosessel, 4k Projektor (auch wenn Batman nur 2k war) und vor allem einem wirklich genialen 23.1 Soundsetup. Da macht auf der Habenseite Kino wieder Spaß, auf der Schattenseite sind 12 Euro für ein Ticket unter der Woche und 45 Minuten Anfahrtszeit kein Ponyhof. An dieser Stelle stünde nun ein Filmreview vom neuesten Batman streifen; leider stieß ich kurz vor dem Verfassen aber auf das Review der Fünf Filmfreunde, das so ziemlich alles beinhaltet, was ich auch beschreiben (wollen) würde. Ein ambitionierter Film, der in meinen Augen genau an dieser Ambition scheitert. Dennoch ein Film, den man irgendwie gesehen haben muss und einen akzeptablen Bogen um Nolans Batman-Trilogie schließt. Vor allem gilt eins: Schaut euch auf keinen Fall die Synchro an. Die ist so grauenhaft schlecht wie ich lange nicht mehr erlebt habe; in den Dialogen kommt keinerlei Emotion rüber, alles wir
Gestern waren wir in angenehmster Begleitung im neuen iSense-UCI-Kino in Düsseldorf. Luxuriös-breite Leder-Kinosessel, 4k Projektor (auch wenn Batman nur 2k war) und vor allem einem wirklich genialen 23.1 Soundsetup. Da macht auf der Habenseite Kino wieder Spaß, auf der Schattenseite sind 12 Euro für ein Ticket unter der Woche und 45 Minuten Anfahrtszeit kein Ponyhof. An dieser Stelle stünde nun ein Filmreview vom neuesten Batman streifen; leider stieß ich kurz vor dem Verfassen aber auf das Review der Fünf Filmfreunde, das so ziemlich alles beinhaltet, was ich auch beschreiben (wollen) würde. Ein ambitionierter Film, der in meinen Augen genau an dieser Ambition scheitert. Dennoch ein Film, den man irgendwie gesehen haben muss und einen akzeptablen Bogen um Nolans Batman-Trilogie schließt. Vor allem gilt eins: Schaut euch auf keinen Fall die Synchro an. Die ist so grauenhaft schlecht wie ich lange nicht mehr erlebt habe; in den Dialogen kommt keinerlei Emotion rüber, alles wir
Sonntag, 10. Juni 2012
Misfits
Als mir vor viel zu langer Zeit die Serientussi von nebenan mal etwas von einer total supi-Serie namens Misfits erzählte, hatte ich davon zum einen nichts gehört und wollte zum anderen auch gerade dazu nix hören. Ein emotional vorgetragener Youtube-Clip sollte die Lustigkeit der Serie unterstreichen ("Hahaha, hier, unbedingt, die Kelly, die ist so, jenesaisquoi, das musste wirklich..."), kam aber bei mir absolut nicht an. Das Gezeigte fand ich verwirrend unlustig, die da britisches Englisch unverständlich vor sich herplappernde Frau extrem nervig, und irgendwie kam das ganze bei mir auch so an, als wäre es eine Soap-Reality-Serie.
Ein komplett gelungener Schuss in den Ofen, der Elevator-Pitch crashte ins Bodenlose und ich wollte nie wieder was von der Serie hören. Little did I know...
» Vollständiger ArtikelEin komplett gelungener Schuss in den Ofen, der Elevator-Pitch crashte ins Bodenlose und ich wollte nie wieder was von der Serie hören. Little did I know...
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
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11:06
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Als mir vor viel zu langer Zeit die Serientussi von nebenan mal etwas von einer total supi-Serie namens Misfits erzählte, hatte ich davon zum einen nichts gehört und wollte zum anderen auch gerade dazu nix hören. Ein emotional vorgetragener Youtube-Clip sollte die Lustigkeit der Serie unterstreichen (\"Hahaha, hier, unbedingt, die Kelly, die ist so, jenesaisquoi, das musste wirklich...\"), kam aber bei mir absolut nicht an. Das Gezeigte fand ich verwirrend unlustig, die da britisches Englisch unverständlich vor sich herplappernde Frau extrem nervig, und irgendwie kam das ganze bei mir auch so an, als wäre es eine Soap-Reality-Serie. Ein komplett gelungener Schuss in den Ofen, der Elevator-Pitch crashte ins Bodenlose und ich wollte nie wieder was von der Serie hören. Little did I know...
Als mir vor viel zu langer Zeit die Serientussi von nebenan mal etwas von einer total supi-Serie namens Misfits erzählte, hatte ich davon zum einen nichts gehört und wollte zum anderen auch gerade dazu nix hören. Ein emotional vorgetragener Youtube-Clip sollte die Lustigkeit der Serie unterstreichen (\"Hahaha, hier, unbedingt, die Kelly, die ist so, jenesaisquoi, das musste wirklich...\"), kam aber bei mir absolut nicht an. Das Gezeigte fand ich verwirrend unlustig, die da britisches Englisch unverständlich vor sich herplappernde Frau extrem nervig, und irgendwie kam das ganze bei mir auch so an, als wäre es eine Soap-Reality-Serie. Ein komplett gelungener Schuss in den Ofen, der Elevator-Pitch crashte ins Bodenlose und ich wollte nie wieder was von der Serie hören. Little did I know...
Freitag, 4. Mai 2012
The Avengers, oder: Schlechte Erfahrung mit 3D im Metropolis Köln
Am Tag des Kinosder Arbeit waren wir mit einer Gruppe von 11 Leuten in der OV-3D Vorstellung der Avengers.
Der Film war super, was man sich von einem Superhelden-Film so erwarten kann: High-Budget Action, tolle Darsteller, witzige Dialoge, Charaktereinblicke - rundum gelungen. Vor allem die kleinen Scherze um Hulk herum kamen bei mir super an.
Was nicht so gut ankam war der 3D-Effekt im Metropolis Köln. Eigentlich ist das ein ganz schnuckeliges, älteres Kino mit Spezialität der O-Ton-Vorführung; etwas das man im Raum Bonn/Köln nicht so einfach findet, und schon garnicht bei Mainstream-Filmen.
Der Film wurde mit 3D-Polfilter-Brillen präsentiert, die Brillen gab's im Kino. Beim Film selber fiel so ziemlich jedem von uns 11 Leuten auf, dass der 3D-Effekt in der Tiefe überhaupt nicht wirkt, und sich eher anfühlt als bekäme man das Hirn umgekrempelt. Wir haben das mal auf die Kino-Ausstattung und generelle 3D-Polfilter-Probleme geschoben; erst am Ende des Films fiel der klügsten unserer Gruppe auf, dass wenn man die Brille umdreht der Effekt auf einmal stimmt.
Vermutlich waren die Brillen also falsch "polarisiert", oder der Filter auf der Projektionskamera falsch aufgesetzt. Wie auch immer hat es im gesamten Kino niemanden offiziell Zuständigen gegeben, der sich dem Problem annehmen wollte. Von der Kassiererin wurden wir eher schnäppisch dazu aufgefordert eine E-Mail zu schreiben, und wir hätten ja direkt etwas am Anfang des Filmes sagen müssen.
Nun, die E-Mail wurde direkt am Dienstag verfasst, und bis heute gab es noch kein Statement von der Kinoleitung. Bei einem kleinen Nischenkino, das eigentlich auf Weiterempfehlung und zufriedene Kunden angewiesen sein sollte, eine extrem schwache Leistung. Da muss ich mich wohl tatsächlich einmal zum Boykott des Kinos entscheiden, und empfehle euch, vor dem Besuch des Kinos die 3D-Brillen und den Effekt genau zu prüfen.
UPDATE 08.05. Das Kino hat geantwortet, es sei eine Vermischung der korrekten und von falschen Brillen entstanden. Für die Unannehmlichkeiten hat man uns Ersatz im Wert von 5 der 11 Kinokarten angeboten.
Der Film war super, was man sich von einem Superhelden-Film so erwarten kann: High-Budget Action, tolle Darsteller, witzige Dialoge, Charaktereinblicke - rundum gelungen. Vor allem die kleinen Scherze um Hulk herum kamen bei mir super an.
Was nicht so gut ankam war der 3D-Effekt im Metropolis Köln. Eigentlich ist das ein ganz schnuckeliges, älteres Kino mit Spezialität der O-Ton-Vorführung; etwas das man im Raum Bonn/Köln nicht so einfach findet, und schon garnicht bei Mainstream-Filmen.
Der Film wurde mit 3D-Polfilter-Brillen präsentiert, die Brillen gab's im Kino. Beim Film selber fiel so ziemlich jedem von uns 11 Leuten auf, dass der 3D-Effekt in der Tiefe überhaupt nicht wirkt, und sich eher anfühlt als bekäme man das Hirn umgekrempelt. Wir haben das mal auf die Kino-Ausstattung und generelle 3D-Polfilter-Probleme geschoben; erst am Ende des Films fiel der klügsten unserer Gruppe auf, dass wenn man die Brille umdreht der Effekt auf einmal stimmt.
Vermutlich waren die Brillen also falsch "polarisiert", oder der Filter auf der Projektionskamera falsch aufgesetzt. Wie auch immer hat es im gesamten Kino niemanden offiziell Zuständigen gegeben, der sich dem Problem annehmen wollte. Von der Kassiererin wurden wir eher schnäppisch dazu aufgefordert eine E-Mail zu schreiben, und wir hätten ja direkt etwas am Anfang des Filmes sagen müssen.
Nun, die E-Mail wurde direkt am Dienstag verfasst, und bis heute gab es noch kein Statement von der Kinoleitung. Bei einem kleinen Nischenkino, das eigentlich auf Weiterempfehlung und zufriedene Kunden angewiesen sein sollte, eine extrem schwache Leistung. Da muss ich mich wohl tatsächlich einmal zum Boykott des Kinos entscheiden, und empfehle euch, vor dem Besuch des Kinos die 3D-Brillen und den Effekt genau zu prüfen.
UPDATE 08.05. Das Kino hat geantwortet, es sei eine Vermischung der korrekten und von falschen Brillen entstanden. Für die Unannehmlichkeiten hat man uns Ersatz im Wert von 5 der 11 Kinokarten angeboten.
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
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10:32
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Am Tag des Kinosder Arbeit waren wir mit einer Gruppe von 11 Leuten in der OV-3D Vorstellung der Avengers. Der Film war super, was man sich von einem Superhelden-Film so erwarten kann: High-Budget Action, tolle Darsteller, witzige Dialoge, Charaktereinblicke - rundum gelungen. Vor allem die kleinen Scherze um Hulk herum kamen bei mir super an. Was nicht so gut ankam war der 3D-Effekt im Metropolis Köln. Eigentlich ist das ein ganz schnuckeliges, älteres Kino mit Spezialität der O-Ton-Vorführung; etwas das man im Raum Bonn/Köln nicht so einfach findet, und schon garnicht bei Mainstream-Filmen. Der Film wurde mit 3D-Polfilter-Brillen präsentiert, die Brillen gab\'s im Kino. Beim Film selber fiel so ziemlich jedem von uns 11 Leuten auf, dass der 3D-Effekt in der Tiefe überhaupt nicht wirkt, und sich eher anfühlt als bekäme man das Hirn umgekrempelt. Wir haben das mal auf die Kino-Ausstattung und generelle 3D-Polfilter-Probleme geschoben; erst am Ende des Films fiel der klügsten u
Am Tag des Kinosder Arbeit waren wir mit einer Gruppe von 11 Leuten in der OV-3D Vorstellung der Avengers. Der Film war super, was man sich von einem Superhelden-Film so erwarten kann: High-Budget Action, tolle Darsteller, witzige Dialoge, Charaktereinblicke - rundum gelungen. Vor allem die kleinen Scherze um Hulk herum kamen bei mir super an. Was nicht so gut ankam war der 3D-Effekt im Metropolis Köln. Eigentlich ist das ein ganz schnuckeliges, älteres Kino mit Spezialität der O-Ton-Vorführung; etwas das man im Raum Bonn/Köln nicht so einfach findet, und schon garnicht bei Mainstream-Filmen. Der Film wurde mit 3D-Polfilter-Brillen präsentiert, die Brillen gab\'s im Kino. Beim Film selber fiel so ziemlich jedem von uns 11 Leuten auf, dass der 3D-Effekt in der Tiefe überhaupt nicht wirkt, und sich eher anfühlt als bekäme man das Hirn umgekrempelt. Wir haben das mal auf die Kino-Ausstattung und generelle 3D-Polfilter-Probleme geschoben; erst am Ende des Films fiel der klügsten u
Freitag, 2. März 2012
Barney's Version
Barney's Version. Sehr herzerweichender Film mit dem für mich in letzter Zeit herausragenden Paul Giamatti. Der etwas eigensinnige, sturköpfige und leicht verpeilte Barney erzählt rückblickend über seine 30-jährige Frauengeschichten: 3 Frauen, 3 Hochzeiten, und das was so dazwischen liegt.
So sieht für mich eine gelungene Buchadaption aus, mit einem sehr ambitionierten Cast und wirklich hinreissenden Bildsprache, liebevollen Sets und wirksamen Dialogen.
Achja: Und Kitsch-Warnung.
8 IMDB-Punkte
So sieht für mich eine gelungene Buchadaption aus, mit einem sehr ambitionierten Cast und wirklich hinreissenden Bildsprache, liebevollen Sets und wirksamen Dialogen.
Achja: Und Kitsch-Warnung.

8 IMDB-Punkte
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
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16:17
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Barney\'s Version. Sehr herzerweichender Film mit dem für mich in letzter Zeit herausragenden Paul Giamatti. Der etwas eigensinnige, sturköpfige und leicht verpeilte Barney erzählt rückblickend über seine 30-jährige Frauengeschichten: 3 Frauen, 3 Hochzeiten, und das was so dazwischen liegt. So sieht für mich eine gelungene Buchadaption aus, mit einem sehr ambitionierten Cast und wirklich hinreissenden Bildsprache, liebevollen Sets und wirksamen Dialogen. Achja: Und Kitsch-Warnung. 8 IMDB-Punkte
Barney\'s Version. Sehr herzerweichender Film mit dem für mich in letzter Zeit herausragenden Paul Giamatti. Der etwas eigensinnige, sturköpfige und leicht verpeilte Barney erzählt rückblickend über seine 30-jährige Frauengeschichten: 3 Frauen, 3 Hochzeiten, und das was so dazwischen liegt. So sieht für mich eine gelungene Buchadaption aus, mit einem sehr ambitionierten Cast und wirklich hinreissenden Bildsprache, liebevollen Sets und wirksamen Dialogen. Achja: Und Kitsch-Warnung. 8 IMDB-Punkte
Sonntag, 19. Februar 2012
Super Win Win Drive
Gestern einen schönen, Karneval vermeidenden und Arbeitstag ausgleichenden Videoabend gehabt:
Super
Super hört sich von der Beschreibung her schon super an, liegt es doch auf der selben Schiene wie der von mir sehr hoch geschätzte Kick Ass (Hui, garnicht hier bewertet, so eine Schande! Toller, witziger film!). Hierbei geht es um einen eigentlich normalen Typen, der aufgrund seiner Umstände und Überschätzung zum Superhelden wird, und dabei natürlich so ziemlich alles schiefgeht, was schiefgehen könnte.
Im Falle von Super wäre da der etwas psychopathe Frank, dessen Superkraft es ist mit einer Rohrzange auf Leute einzuschlagen, und der versucht seine Frau aus den Klauen eines Drogenbarons zu befreien. Die teilweise Mockumentary-ähnliche, künstlich ungewollt komisch inszenierte Super-Antihelden-Hatz wird derart langweilig und mit schlechten Dialogen bespickt aufgzeogen, das man sich vor dem Bildschirm eher windet als Spaß zu haben.
Ganz furchtbarer Film, ohne wirkliche Spannung, Charaktergefühl oder Coolness. Komplett ohne Drive! 3 IMDB-Punkte.
Drive
Da wären wir dank grandioser Überleitung also scho bei Drive, oder auch Ryan Gosling looking at things. Ruhige, dialog- und charakterlastige Filme mit etwas eingestreuter Action sind dank Quentin Tarantino ja ein etablierter Filmgenuss - hier scheint man versucht zu haben eine ähnliche schiene zu fahren, dabei aber größenteils ganz auf den Dialog zu verzichten. Langatmigkeit im szenischen Aufbau ist bei dem Film schon fast übertrieben, obwohl der Film das meist mit einer gewissen Grundspannung und zwischendurch krassen Szenen irgendwie wieder wettmacht. Ich hatte mir eigentlich deutlich mehr Action vorgestellt, die zumindest in der ersten Hälfte des Films eher (bis auf das tolle Intro!) nicht vorhanden ist; das wird gen Ende des Films aber dafür auf die brachiale Art alles wieder wettgemacht.
Und dieser Soundtrack! Einfach spitze. Dennoch fand ich den Film nicht ganz ausgereift, vor allem weil Gosling in 2/3 des Films auch durch eine Gummipuppe hätte ersetzt werden können. 7 IMDB-Punkte
Win Win
Win Win war der letzte Film des Abends, ein klassischer Paul Giamatti Charakter-Film á la Sideways. Auch hier spielt er eher einen abgehalfterten Normalo-Typen, diesmal mit leichten Geldproblemen und einer versorgenswerten Familie. Als Anwalt kommt er gerade so über die Runden, und holt sich auf eher moralisch anrüchigerweise die gut entlohnte Aufsichtspflicht für einen ins Altersheim abzuschiebenden Herren. Es kommt, wie es so immer kommt, die Sache geht etwas in die Hose weil plötzlich der Enkel und dessen Tochter ins Bild kommen, und das Leben in der Kleinstadt etwas herumdrehen.
Ein sehr toller, sehr authentisch gespielter und einfühlenswerter Film mit vielen emotionalen Up and Downs, und einer echt interessanten Grundstory, deren Charaktere man allesamt liebhaben möchte. Man merkt, dass die Story aus der Feder des Schreibers vom sich auch mit älteren Menschen und den Familienumständen beschäftigenden Autoren von Up (Pixar) stammt. Der Film ist nicht ohne Grund in der Top-10 Liste 2011 von Jeff Cannata, auch von mir 8 IMDB-Punkte.
Super
Super hört sich von der Beschreibung her schon super an, liegt es doch auf der selben Schiene wie der von mir sehr hoch geschätzte Kick Ass (Hui, garnicht hier bewertet, so eine Schande! Toller, witziger film!). Hierbei geht es um einen eigentlich normalen Typen, der aufgrund seiner Umstände und Überschätzung zum Superhelden wird, und dabei natürlich so ziemlich alles schiefgeht, was schiefgehen könnte.
Im Falle von Super wäre da der etwas psychopathe Frank, dessen Superkraft es ist mit einer Rohrzange auf Leute einzuschlagen, und der versucht seine Frau aus den Klauen eines Drogenbarons zu befreien. Die teilweise Mockumentary-ähnliche, künstlich ungewollt komisch inszenierte Super-Antihelden-Hatz wird derart langweilig und mit schlechten Dialogen bespickt aufgzeogen, das man sich vor dem Bildschirm eher windet als Spaß zu haben.
Ganz furchtbarer Film, ohne wirkliche Spannung, Charaktergefühl oder Coolness. Komplett ohne Drive! 3 IMDB-Punkte.
Drive
Da wären wir dank grandioser Überleitung also scho bei Drive, oder auch Ryan Gosling looking at things. Ruhige, dialog- und charakterlastige Filme mit etwas eingestreuter Action sind dank Quentin Tarantino ja ein etablierter Filmgenuss - hier scheint man versucht zu haben eine ähnliche schiene zu fahren, dabei aber größenteils ganz auf den Dialog zu verzichten. Langatmigkeit im szenischen Aufbau ist bei dem Film schon fast übertrieben, obwohl der Film das meist mit einer gewissen Grundspannung und zwischendurch krassen Szenen irgendwie wieder wettmacht. Ich hatte mir eigentlich deutlich mehr Action vorgestellt, die zumindest in der ersten Hälfte des Films eher (bis auf das tolle Intro!) nicht vorhanden ist; das wird gen Ende des Films aber dafür auf die brachiale Art alles wieder wettgemacht.
Und dieser Soundtrack! Einfach spitze. Dennoch fand ich den Film nicht ganz ausgereift, vor allem weil Gosling in 2/3 des Films auch durch eine Gummipuppe hätte ersetzt werden können. 7 IMDB-Punkte
Win Win
Win Win war der letzte Film des Abends, ein klassischer Paul Giamatti Charakter-Film á la Sideways. Auch hier spielt er eher einen abgehalfterten Normalo-Typen, diesmal mit leichten Geldproblemen und einer versorgenswerten Familie. Als Anwalt kommt er gerade so über die Runden, und holt sich auf eher moralisch anrüchigerweise die gut entlohnte Aufsichtspflicht für einen ins Altersheim abzuschiebenden Herren. Es kommt, wie es so immer kommt, die Sache geht etwas in die Hose weil plötzlich der Enkel und dessen Tochter ins Bild kommen, und das Leben in der Kleinstadt etwas herumdrehen.
Ein sehr toller, sehr authentisch gespielter und einfühlenswerter Film mit vielen emotionalen Up and Downs, und einer echt interessanten Grundstory, deren Charaktere man allesamt liebhaben möchte. Man merkt, dass die Story aus der Feder des Schreibers vom sich auch mit älteren Menschen und den Familienumständen beschäftigenden Autoren von Up (Pixar) stammt. Der Film ist nicht ohne Grund in der Top-10 Liste 2011 von Jeff Cannata, auch von mir 8 IMDB-Punkte.
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
um
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Gestern einen schönen, Karneval vermeidenden und Arbeitstag ausgleichenden Videoabend gehabt: Super Super hört sich von der Beschreibung her schon super an, liegt es doch auf der selben Schiene wie der von mir sehr hoch geschätzte Kick Ass (Hui, garnicht hier bewertet, so eine Schande! Toller, witziger film!). Hierbei geht es um einen eigentlich normalen Typen, der aufgrund seiner Umstände und Überschätzung zum Superhelden wird, und dabei natürlich so ziemlich alles schiefgeht, was schiefgehen könnte. Im Falle von Super wäre da der etwas psychopathe Frank, dessen Superkraft es ist mit einer Rohrzange auf Leute einzuschlagen, und der versucht seine Frau aus den Klauen eines Drogenbarons zu befreien. Die teilweise Mockumentary-ähnliche, künstlich ungewollt komisch inszenierte Super-Antihelden-Hatz wird derart langweilig und mit schlechten Dialogen bespickt aufgzeogen, das man sich vor dem Bildschirm eher windet als Spaß zu haben. Ganz furchtbarer Film, ohne wirkliche Spannung
Gestern einen schönen, Karneval vermeidenden und Arbeitstag ausgleichenden Videoabend gehabt: Super Super hört sich von der Beschreibung her schon super an, liegt es doch auf der selben Schiene wie der von mir sehr hoch geschätzte Kick Ass (Hui, garnicht hier bewertet, so eine Schande! Toller, witziger film!). Hierbei geht es um einen eigentlich normalen Typen, der aufgrund seiner Umstände und Überschätzung zum Superhelden wird, und dabei natürlich so ziemlich alles schiefgeht, was schiefgehen könnte. Im Falle von Super wäre da der etwas psychopathe Frank, dessen Superkraft es ist mit einer Rohrzange auf Leute einzuschlagen, und der versucht seine Frau aus den Klauen eines Drogenbarons zu befreien. Die teilweise Mockumentary-ähnliche, künstlich ungewollt komisch inszenierte Super-Antihelden-Hatz wird derart langweilig und mit schlechten Dialogen bespickt aufgzeogen, das man sich vor dem Bildschirm eher windet als Spaß zu haben. Ganz furchtbarer Film, ohne wirkliche Spannung
Dienstag, 31. Januar 2012
Dame, König, As, Spion
Mit bezaubernd netten Leuten habe ich gestern einen unverzaubernd verkorksten Film im Spiegel-Preview sehen dürfen:
Tinker Tailor Soldier Spy (zu Deutsch: Dame, König, As, Spion).
Nachträglich fand ich zwar raus, dass das ganze eine tolle Adaption eines bestehenden Werkes sei, und der Film auch mehrfach oskar-nominiert ist. Aber.
Der Film war unerträglich! Zum einschlafen! Zum rausgehen!
Kurzum geht's in dem Film um klassischen Agentenstoff und spielt in den 70/80er Jahren Londons (MI6). Ein Oberhonk namens Control hat das Gefühl, dass in der Führungsetage seiner Einheit ein paar Leute als Doppelspion für die Russen in Frage kommen könnte. Zudem eingeflochten ist ein Spion, der in Ungarn etwas unglücklich in eine Schießerei gelangt, ein Staatsgeplänkel auslöst und zur Entlassung von Control und seinem Adieutanten Smiley führt. Smiliey darf daraufhin mehr oder weniger anonym Ermittlungen über die Doppelspione führen.
Der Film macht diverse Zeit- und Ortssprünge, mal mehr oder weniger intelligent eingefädelt - aber immer mehr ver- als entwirrend. Grundsätzlich folgt der Film eher dem gemächlichen Machwerk. Sehr, sehr langsame Kameraschwenks (bei denen man sich manchmal fragten muss, ob der Kameramann mitten im Schwenk womöglich eingeschlafen ist), sehr breite Szenenbilder, zahlreiche unbewegliche Closeups von Gesichtern. Und eine sehr tragende, wabernde Klarinetten/Geigen-Musik die einem genau dann auf die Nerven geht, wenn man gerade ruhig einschlafen will.
Zwar trägt der Film mit Hauptdarstellen ordentlich dick auf (Gary Oldman, John Hurt, Colin Firth, Tom Hardy), aber von den Leistungen der Leute bin ich eher entsetzt als begeistert. Gerade Gary Oldman spielt, als sei er ein mit Botox aufgespritzt-glänzendes Waxmännchen, und Colin Firth wäre vor lauter gespielter Süffisanz wohl auch gut als Gleitmittel einsetzbar gewesen.
Die meisten Szenen sind mir unverständlich aneinandergereiht, oft sieht man eine informationslose Szene ausgespielt, während bei einer interessanten Handlung dann frühzeitig abgeschnitten wird. Die Dialoge sind häufig derart in die Länge gezogen, und bieten keinen Unterhaltungswert - da wäre selbst ein Standbild einer Klobürste informativer und storydienlicher.
Ich bin entsetzt, wie eine derart fade, öde Story so gelobt werden kann. Für mich kommt hier weder Gefühl, noch Spannung auf. Überhaupt, was bitte ist ein Agenten-Thriller ohne Spannung? Sogar das RTL-Mittagsprogramm weiß in seinen Geschichten mehr Suspense und Denouement aufzubauen als hier in dem Film.
1 IMDB-Punkt.
Tinker Tailor Soldier Spy (zu Deutsch: Dame, König, As, Spion).
Nachträglich fand ich zwar raus, dass das ganze eine tolle Adaption eines bestehenden Werkes sei, und der Film auch mehrfach oskar-nominiert ist. Aber.
Der Film war unerträglich! Zum einschlafen! Zum rausgehen!
Kurzum geht's in dem Film um klassischen Agentenstoff und spielt in den 70/80er Jahren Londons (MI6). Ein Oberhonk namens Control hat das Gefühl, dass in der Führungsetage seiner Einheit ein paar Leute als Doppelspion für die Russen in Frage kommen könnte. Zudem eingeflochten ist ein Spion, der in Ungarn etwas unglücklich in eine Schießerei gelangt, ein Staatsgeplänkel auslöst und zur Entlassung von Control und seinem Adieutanten Smiley führt. Smiliey darf daraufhin mehr oder weniger anonym Ermittlungen über die Doppelspione führen.
Der Film macht diverse Zeit- und Ortssprünge, mal mehr oder weniger intelligent eingefädelt - aber immer mehr ver- als entwirrend. Grundsätzlich folgt der Film eher dem gemächlichen Machwerk. Sehr, sehr langsame Kameraschwenks (bei denen man sich manchmal fragten muss, ob der Kameramann mitten im Schwenk womöglich eingeschlafen ist), sehr breite Szenenbilder, zahlreiche unbewegliche Closeups von Gesichtern. Und eine sehr tragende, wabernde Klarinetten/Geigen-Musik die einem genau dann auf die Nerven geht, wenn man gerade ruhig einschlafen will.
Zwar trägt der Film mit Hauptdarstellen ordentlich dick auf (Gary Oldman, John Hurt, Colin Firth, Tom Hardy), aber von den Leistungen der Leute bin ich eher entsetzt als begeistert. Gerade Gary Oldman spielt, als sei er ein mit Botox aufgespritzt-glänzendes Waxmännchen, und Colin Firth wäre vor lauter gespielter Süffisanz wohl auch gut als Gleitmittel einsetzbar gewesen.
Die meisten Szenen sind mir unverständlich aneinandergereiht, oft sieht man eine informationslose Szene ausgespielt, während bei einer interessanten Handlung dann frühzeitig abgeschnitten wird. Die Dialoge sind häufig derart in die Länge gezogen, und bieten keinen Unterhaltungswert - da wäre selbst ein Standbild einer Klobürste informativer und storydienlicher.
Ich bin entsetzt, wie eine derart fade, öde Story so gelobt werden kann. Für mich kommt hier weder Gefühl, noch Spannung auf. Überhaupt, was bitte ist ein Agenten-Thriller ohne Spannung? Sogar das RTL-Mittagsprogramm weiß in seinen Geschichten mehr Suspense und Denouement aufzubauen als hier in dem Film.
1 IMDB-Punkt.
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
um
15:51
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Mit bezaubernd netten Leuten habe ich gestern einen unverzaubernd verkorksten Film im Spiegel-Preview sehen dürfen: Tinker Tailor Soldier Spy (zu Deutsch: Dame, König, As, Spion). Nachträglich fand ich zwar raus, dass das ganze eine tolle Adaption eines bestehenden Werkes sei, und der Film auch mehrfach oskar-nominiert ist. Aber. Der Film war unerträglich! Zum einschlafen! Zum rausgehen! Kurzum geht\'s in dem Film um klassischen Agentenstoff und spielt in den 70/80er Jahren Londons (MI6). Ein Oberhonk namens Control hat das Gefühl, dass in der Führungsetage seiner Einheit ein paar Leute als Doppelspion für die Russen in Frage kommen könnte. Zudem eingeflochten ist ein Spion, der in Ungarn etwas unglücklich in eine Schießerei gelangt, ein Staatsgeplänkel auslöst und zur Entlassung von Control und seinem Adieutanten Smiley führt. Smiliey darf daraufhin mehr oder weniger anonym Ermittlungen über die Doppelspione führen. Der Film macht diverse Zeit- und Ortssprünge, mal meh
Mit bezaubernd netten Leuten habe ich gestern einen unverzaubernd verkorksten Film im Spiegel-Preview sehen dürfen: Tinker Tailor Soldier Spy (zu Deutsch: Dame, König, As, Spion). Nachträglich fand ich zwar raus, dass das ganze eine tolle Adaption eines bestehenden Werkes sei, und der Film auch mehrfach oskar-nominiert ist. Aber. Der Film war unerträglich! Zum einschlafen! Zum rausgehen! Kurzum geht\'s in dem Film um klassischen Agentenstoff und spielt in den 70/80er Jahren Londons (MI6). Ein Oberhonk namens Control hat das Gefühl, dass in der Führungsetage seiner Einheit ein paar Leute als Doppelspion für die Russen in Frage kommen könnte. Zudem eingeflochten ist ein Spion, der in Ungarn etwas unglücklich in eine Schießerei gelangt, ein Staatsgeplänkel auslöst und zur Entlassung von Control und seinem Adieutanten Smiley führt. Smiliey darf daraufhin mehr oder weniger anonym Ermittlungen über die Doppelspione führen. Der Film macht diverse Zeit- und Ortssprünge, mal meh
Sonntag, 1. Januar 2012
Warrior, Sherlock Holmes: A Game of Shadows
Am Freitagabend war ich gemeinsam mit Felix und Sebastian in Sherlock Holmes: A Game of Shadows. Der erste Teil war für mich mit seinem Actionfokus schon etwas mau, aber visuell doch ganz schön gemacht - daher hatte ich auch eher recht geringe Ansprüche an den zweiten Teil. Die wurden dafür auch wenigstens erfüllt; im Gesamten ist der Film eigentlich ein Aufguss des erste Teils, zwar mit einer epischeren Drumrumgeschichte, und mit mehr Indiana-Jones-mäßigem Europa-bereisen - aber im Resultat irgendwie einfach more of the same.
Viele der SFX-Shots sind ganz liebevoll gemacht, aber seien wir mal ehrlich: Was die BBC mit der heute in der zweiten Staffel beginnenden Sherlock-Serie gemacht hat, ist des Stoffs einfach mehr würdig also so ein Batlock wie im Film. 6 IMDB-Punkte
Wesentlich ergreifender fand ich Warrior, der hier in Deutschland als Direct-to-Video Release einen Auftakt machen wird. Im Grunde genommen ist der Film ein klassischer Million Dollar Baby meets Rocky, im Mixed-Martial-Arts Umfeld.
Der Sport wird schon ziemlich packend rübergebracht, die herzergreifende Familienstory drumherum ist ebenfalls recht gut inszeniert. Topfilm, ich würde ihn direkt ein zweites Mal anschauen. Und über die harten Schultermuskeln von Tom Hardy (zukünftiger Bane im nächsten Batman) kommt man nicht drüber weg. 9 IMDB-Punkte.
Viele der SFX-Shots sind ganz liebevoll gemacht, aber seien wir mal ehrlich: Was die BBC mit der heute in der zweiten Staffel beginnenden Sherlock-Serie gemacht hat, ist des Stoffs einfach mehr würdig also so ein Batlock wie im Film. 6 IMDB-Punkte
Wesentlich ergreifender fand ich Warrior, der hier in Deutschland als Direct-to-Video Release einen Auftakt machen wird. Im Grunde genommen ist der Film ein klassischer Million Dollar Baby meets Rocky, im Mixed-Martial-Arts Umfeld.
Der Sport wird schon ziemlich packend rübergebracht, die herzergreifende Familienstory drumherum ist ebenfalls recht gut inszeniert. Topfilm, ich würde ihn direkt ein zweites Mal anschauen. Und über die harten Schultermuskeln von Tom Hardy (zukünftiger Bane im nächsten Batman) kommt man nicht drüber weg. 9 IMDB-Punkte.
Geschrieben von garvin
in Kino / Video
um
14:20
| Kommentare (2)
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Am Freitagabend war ich gemeinsam mit Felix und Sebastian in Sherlock Holmes: A Game of Shadows. Der erste Teil war für mich mit seinem Actionfokus schon etwas mau, aber visuell doch ganz schön gemacht - daher hatte ich auch eher recht geringe Ansprüche an den zweiten Teil. Die wurden dafür auch wenigstens erfüllt; im Gesamten ist der Film eigentlich ein Aufguss des erste Teils, zwar mit einer epischeren Drumrumgeschichte, und mit mehr Indiana-Jones-mäßigem Europa-bereisen - aber im Resultat irgendwie einfach more of the same. Viele der SFX-Shots sind ganz liebevoll gemacht, aber seien wir mal ehrlich: Was die BBC mit der heute in der zweiten Staffel beginnenden Sherlock-Serie gemacht hat, ist des Stoffs einfach mehr würdig also so ein Batlock wie im Film. 6 IMDB-Punkte Wesentlich ergreifender fand ich Warrior, der hier in Deutschland als Direct-to-Video Release einen Auftakt machen wird. Im Grunde genommen ist der Film ein klassischer Million Dollar Baby meets Rocky, im Mixed-
Am Freitagabend war ich gemeinsam mit Felix und Sebastian in Sherlock Holmes: A Game of Shadows. Der erste Teil war für mich mit seinem Actionfokus schon etwas mau, aber visuell doch ganz schön gemacht - daher hatte ich auch eher recht geringe Ansprüche an den zweiten Teil. Die wurden dafür auch wenigstens erfüllt; im Gesamten ist der Film eigentlich ein Aufguss des erste Teils, zwar mit einer epischeren Drumrumgeschichte, und mit mehr Indiana-Jones-mäßigem Europa-bereisen - aber im Resultat irgendwie einfach more of the same. Viele der SFX-Shots sind ganz liebevoll gemacht, aber seien wir mal ehrlich: Was die BBC mit der heute in der zweiten Staffel beginnenden Sherlock-Serie gemacht hat, ist des Stoffs einfach mehr würdig also so ein Batlock wie im Film. 6 IMDB-Punkte Wesentlich ergreifender fand ich Warrior, der hier in Deutschland als Direct-to-Video Release einen Auftakt machen wird. Im Grunde genommen ist der Film ein klassischer Million Dollar Baby meets Rocky, im Mixed-
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